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  • AutorenbildStefanie Schenk

Giardien... ein leidiges Thema, was mittlerweile fast jeder Hunde- oder Katzenbesitzer durchgestanden hat.

Giardien sind Darmparasiten – keine Würmer sondern Einzeller, die sich rasant im Dünndarm ihres Tieres vermehren.


Wo lauert die Ansteckungsgefahr?

Da mittlerweile wirklich viele Hunde eine Giardiose haben, ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Ein Hund kann stellenweise komplett ohne Symptome Giardien in sich tragen, scheidet diese aber unsichtbar, täglich mit dem Kot aus. Die Ansteckung erfolgt über den Mund – d.h. selbst ein kurzes Schnüffeln an einem Kothaufen, ein Saufen aus einer infizierten Pfütze, ein Schnuppern am Po eines Artgenossen kann oft schon ausreichen, um sich anzustecken. Achtung eine Giardiose ist eine Zoonose – also eine Krankheit, die auf den Menschen übertragen werden kann. Wie bei unseren Tieren gilt auch bei uns – je immun schwächer wir sind, desto höher ist das Problem.


Woran erkenne ich ich, ob mein Tier diese Darmparasiten hat?

Wechselkot ist etwas, was viele Hunde während eines Giardienbefalls haben. Einen Tag ok, einen Tag etwas Durchfall, den nächsten Tag aber wieder eigentlich recht ok...usw.

Andere haben nur noch Durchfall, wirken matt, sind appetitlos oder der Kot ist mit Schleim überzogen...


Beobachten Sie Kot und das Verhalten des Hundes geben Sie regelmäßig eine Kotprobe zur Untersuchung ab.


Regelmäßige Wurm-“Kuren“ sind KEINE Option! Ein Tier alle 3 Monate zu entwurmen sollte dringend unterlassen werden oder nehmen Sie auf Verdacht regelmäßig Kopfschmerztabletten prophylaktisch ein? Eine Wurmkur wirkt nicht über einen bestimmten Zeitraum, sie wirkt in dem Moment, in dem sie verabreicht wird und hilft selbst 1-2 Tage nach Gabe nicht mehr gegen eine Neuinfizierung!


Was kann ich tun?

Die meisten Befunde kommen vom Tierarzt nach einer Kotuntersuchung. In der Schulmedizin wird mit Antibiotika über einen längeren Zeitraum behandelt.


Wenn ich das nicht möchte?

Gibt es zahlreiche, natürliche und auch wirksame Mittel gegen Giardien. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem „Giardienprotokoll“ von Swanie Simon gemacht – aber auch Giardex ist bei manchen Patienten das Mittel der Wahl - um nur 2 Varianten zu nennen. Hintergrund beider Varianten ist es die Parasiten abzutöten, die Symptome zu behandeln und VOR ALLEM das Darmmilieu so zu behandeln, dass es unattraktiv für Parasiten wird.


Weiterhin sollten Sie bei der Fütterung jegliche Kohlenhydrate vermeiden (= Futter für viele Parasiten im Darm), füttern Sie in dieser Zeit Fleisch OHNE Getreide.

Decken, Näpfe etc. regelmäßig reinigen (Giardien sterben erst bei über 70 Grad ab), Kothaufen einsammeln um die Verbreitung zu verringern und ggf. After nach der Gassirunde reinigen.


Ein starkes, gesundes Darmmilieu beschützt Ihr Tier vor vielen Unannehmlichkeiten – wann haben Sie den letzten Darmflora-Screen bei Ihrem Tier machen lassen? Sprechen Sie mich gerne dazu an.


Bild Pfote
Pfote und Hand

zumindest Dose und Getreide.


Decken, Näpfe etc. regelmäßig reinigen (Giardien sterben erst bei über 70 Grad ab), Kothaufen einsammeln um die Verbreitung zu verringern und ggf. After nach der Gassirunde reinigen.


Ein starkes, gesundes Darmmilieu beschützt Ihr Tier vor vielen Unannehmlichkeiten – wann haben Sie den letzten Darmflora-Screen bei Ihrem Tier machen lassen? Sprechen Sie mich gerne dazu an.




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